Art on Ice – die Geschichte

Eine der bestbesuchten Shows der Welt

Art on Ice war 1995 eine Schnapsidee. Heute, mehr als 20-jährig, hat Art on Ice allein in der Schweiz jährlich rund 80 000 Besucherinnen und Besucher.

Der Küsnachter Dorfpolizist hatte kapituliert und gar in den umliegenden Gärten parkieren lassen. „Eiskunstlauf der Weltklasse“, die Tickets zu 15 bis 34 Franken, hatte bewegt und begeistert. Zur Feier des Tages gönnten sich Reto Caviezel und Oliver Höner, der eine Kaufmann in der Medienbranche, der andere Eiskunstläufer, in der Zürcher Splendid  Bar ein paar Drinks. Sie diskutierten, fantasierten und hatten zu später Stunde den Gedankenblitz, dass zu einer Eislauf-Gala „richtige“ Musik gehöre, nicht Musik ab Band, sondern Konzert-Musik – mit Bühne, Sängern und Orchester und Tänzern. Art on Ice war geboren.

Die Premiere, mit Opern-Star Simon Estes und Denise Biellmann, fand im Januar 1996 in Zürich im Hallenstadion statt. Das Event-Budget betrug 350 000 Franken, 6 500 Tickets wurden verkauft.

Art on Ice ist eine Erfolgsgeschichte. Weshalb? Einmal, weil ein variables Grundkonzept steht. Ganz gleich, ob auf der Bühne eine Soul-Diva oder ein Tenor singt, Art on Ice lässt sich zu einem farbenfrohen Zusammenspiel zwischen Spitzensportlern und Musikgrössen choreographieren. Art on Ice ist  so in der Lage Jahr für Jahr von Neuem zu überraschen, auch dank Innovationen in der Bühnen- und Lichttechnik.

Art on Ice ist deshalb auch keine eigentliche Eislauf-Gala mehr. Art on Ice ist ein Unterhaltungs-Package, eine Show – eine der erfolgreichsten Shows weltweit. Im ersten Quartal 2012 war Art on Ice mit über 60 000 verkauften Tickets in Zürich die Nummer 1 im internationalen Ranking von Show-Analyst Pollstar.

Art on Ice ist heute ein Must-have im Palmares eines Eiskunstläufers, auch für Olympiasieger und Weltmeister. Und auch für Sänger und Musiker ist Art on Ice inzwischen eine feine Adresse. Simon Estes machte den Anfang, ihm folgten unter anderen Montserrat Caballé, Chris de Burgh, Zucchero, Roger Hodgson, Seal, Robin Gibb, Ronan Keating, die Sugababes, Anastacia, Donna Summer, Mick Hucknall, Leona Lewis, Hurts, Nelly Furtado, Chaka Khan und James Morrison.

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