Die Förderung junger Schweizer Eiskunstlauftalente ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil von Art on Ice. Mit dem Programm Art on Ice young talents erhalten vielversprechende Nachwuchsathletinnen und -athleten die Gelegenheit, gemeinsam mit internationalen Eiskunstlaufstars und bekannten Musikacts vor Tausenden von Zuschauerinnen und Zuschauern aufzutreten. Wie viel Potenzial in der nächsten Generation des Schweizer Eiskunstlaufs steckt, zeigen aktuell drei Talents, die schon das Art on Ice Publikum begeisterten: Ean Weiler, Leandra Tzimpoukakis und Elisabeth Dibbern. Alle drei konnten sich in der diesjährigen Junioren Grand Prix Serie gegen starke internationale Konkurrenz behaupten und aufs Podest steigen.
Ean Weiler startete seine Saison mit einer Bronzemedaille am JGP in Riga. Diesen Erfolg konnte der 19-Jährige nur Wochen später noch toppen: In Batumi, Georgien, gewann er Gold – als erster Schweizer seit Jamal Othman vor 22 Jahren. «Ich hatte nie mit diesen Erfolgen gerechnet. Sie geben mir nun eine riesige Motivation und auch mehr Selbstvertrauen», sagt Weiler. Mit seinen zwei Podestplätzen ist er fürs Junioren Grand Prix Finale Mitte Dezember in China qualifiziert, bei dem nur die weltweit besten sechs Junioren dabei sind. «Darauf freue ich mich und trainiere hart dafür.»
Elisabeth Dibbern war schon zweimal – 2025 und 2026 – Teil der Art on Ice Show. Auch sie hat inzwischen den Sprung aufs internationale Junioren-Podest geschafft. Vergangenes Jahr stand sie in Riga zum ersten Mal auf dem JGP-Podest. Dieses Jahr doppelte die 15-Jährige nach und holte Bronze in Gdansk. Dabei verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung erneut, und zwar auf 189,11 Punkte. «Es gab für mich zwei Lieblingsmomente. Einerseits, als ich im Kiss’n’Cry meine Punkte sah und realisierte, dass ich eine Medaille gewonnen habe», erzählt Elisabeth. «Und andererseits, als mich ganz viele Gratulationen, Nachrichten und Grussbotschaften erreichten und ich spürte, dass sich so viele Menschen mit mir freuen.»
Unter den Gratulantinnen: Trainingskollegin Leandra Tzimpoukakis. Sie ist die aktuelle Elite-Schweizermeisterin und war schon oft ganz nah dran an einem Podestplatz in der Junioren Grand Prix Serie. Und nun, in Ljubljana, klappte es. Nach dem Kurzprogramm noch auf Rang 5, begann sie in der Kür die Aufholjagd. «Ich wollte unbedingt eine super Kür zeigen und rechnete gar nicht mehr mit einer Medaille. Dass ich es doch noch geschafft habe, ist ein grosser Traum, der in Erfüllung ging», so Tzimpoukakis. Die 17-Jährige schaut bereits nach vorne und hat die nächsten Ziele im Blick: «Ich wollte eigentlich eine höhere Punktzahl erreichen. Nun arbeite ich weiter hart am dreifachen Axel, an meinen Skating Skills und an den Pirouetten für die weiteren Wettkämpfe der Saison.»
Für Art on Ice sind diese Erfolge eine besondere Freude: Sie zeigen, wie junge Talente ihren Weg auf die internationale Bühne finden – und hoffentlich eines Tages als Stars auf das Art on Ice Eis zurückkehren.
Wir gratulieren Leandra, Ean und Elisabeth herzlich zu ihren grossartigen Erfolgen und freuen uns, ihren weiteren Weg zu verfolgen und zu begleiten!
Art on Ice kehrt auch nächstes Jahr zurück nach Zürich, Fribourg und Davos. Vom 4. bis 13. Februar 2027 sorgen wir erneut für eines der spektakulärsten Live-Erlebnisse der Schweiz und sogen für Gänsehaut. Freue dich auf eine Show voller Emotionen, atemberaubender Momente und einzigartiger Live-Magie.
Sarah van Berkel, ehemals Meier, wurde 2011 Eiskunstlauf-Europameisterin, ist heute Journalistin und bei Art on Ice fürs Athletenmanagement und das Projekt «Art on Ice young talents» zuständig. Die 41-Jährige ist ein Gfrörli, sie liebt Kaffee und ist süchtig nach Nüssen.